Kaltvernebelung

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BegriffDefinition
Kaltvernebelung

Das Prinzip der Verneblung besteht darin, dass eine Gebrauchsverdünnung von Desinfektionsmitteln, wie z.B. BIOSOL mittels Druck und geeigneten Düsen maschinell in ein feines Aerosol verwandelt wird. Die Präparate, die vernebelt werden, müssen folgende Bedingungen erfüllen: möglichst wenig gesundheitsbeeinträchtigend gemäß GefstoffV; nicht entzündlich, keine Verpuffungen; keine Rückstände auf Flächen; keine Rückstände in Textilien oder der Raumluft; Wirksamkeit auch bei nicht ganz sauberen Flächen (z.B. mit Eiweißbelastung); Remanenz, falls möglich.

Diese Punkte werden beispielsweise von BIOSOL, also Wasserstoffperoxid (H2O2) in optimierter Form erfüllt. Die Verwendung einer fertigen Lösung und das Ausbringen mittels Zeitschaltuhr (bei höheren Konzentrationen, ohne Mitarbeiter im Raum)
bietet maximale Sicherheit gegen Gesundheitsschäden.

Warum kann Vernebeln sinnvoll sein? Eine lückenlose Flächendesinfektion ist naturgemäß beim Ausbruchsgeschehen von besonderer Relevanz. Leider wird aber in der Praxis immer wieder festgestellt, dass zu wenig gut geschultes Personal vorhanden ist und die Arbeiten nicht mit der nötigen Gründlichkeit durchgeführt werden (kleine Flächen werden vergessen). Dies führte in der Vergangenheit bereits zu Ausbrüchen mit z.B. panresistenten Acinetobacter baumanii.

In manchen Einrichtungen des Gesundheitsdienstes gibt es Flächen, die nicht wischdesinfiziert werden können, z.B. Teppiche. Darüber hinaus steht unverändert die Forderung der BiostoffV im Raum, Personal vor Mikroorganismen und Viren so gut wie möglich zu schützen.

Synonyme: Heissvernebelung,Thermal Fogging,ULV Fogging,ULV Vernebelung,Vernebelung
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