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Natürlich gesund?

  • Sauberkeit und Hygiene sind die Voraussetzung für ein gesundes Leben. Seit der Antike war den Menschen bewusst, dass es zwischen Hygiene und Gesundheit einen Zusammenhang gibt. Badehäuser gehörten zur Infrastruktur der frühen Hochkulturen. Dennoch gab es in der Geschichte der Menschheit immer wieder Krankheiten und Seuchen, die sich auch wegen mangelnder Hygiene ausbreiten konnten.

Gesundheit Hygiene Antike

Bereits das antike Athen verfügte mehrere hundert Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung über ein umfangreiches Kanalisationssystem, Frischwasserzufuhr, öffentliche Bäder und Toiletten.

Dennoch konnten die Bewohner trotz der für damalige Verhältnisse hohen Hygienestandards nicht gerettet werden, als die Pest im Jahre 430 vor Christus die Stadt erreichte,. Jeder Dritte der 200.000 Einwohner starb am "Schwarzen Tod".

Der Grund: Die Übertragungswege und die Auslöser verheerender Seuchen waren noch unbekannt.

Selbst dem berühmten griechischen Arzt Hippokrates (etwa 460 bis 370 vor Christus) blieb im 4. Jahrhundert vor Christus nichts anderes übrig, als in seinen Werken über Epidemien nur den Verlauf verschiedener Infektionskrankheiten zu beschreiben.

Als vorbeugende Maßnahmen empfahl er eine gesunde Lebensweise, Hygiene, Gymnastik und Diät. Über geeignete Behandlungsmethoden verfügte er dagegen noch nicht.

Antike
Bakterium Aufbau Infektion Dampfsterilisation Trockendampf

Mitte des 14. Jahrhunderts erreichte die erste große Pestwelle von Asien kommend Europa. In den stinkenden Städten des Mittelalters mangelte es an Hygienemaßnahmen, die Menschen wateten durch ihren eigenen Kot. Das waren gute Bedingungen für die Verbreitung der Seuche.

Die Menschen hielten unter anderem "Miasmen", giftige Ausdünstungen des Erdbodens, für die Ursache der Pest und nahmen an, dass sie sich über den Geruchssinn übertrug. Deshalb versuchten sie der Krankheit mit Parfüm und anderen Wohlgerüchen vorzubeugen.

Pestärzte waren mit Masken ausgestattet. Wer in die Nähe eines Erkrankten kam, versuchte nicht zu atmen, nicht zu schlucken, und besprengte sich mit Essig oder Parfüm.

Die Stadt Venedig führte die Quarantäne ein, um der Ausbreitung der Pest entgegenzuwirken. Wer einreisen wollte, wurde zunächst 40 Tage lang auf einer vorgelagerten Insel beobachtet.

Doch es half alles nichts. Als die erste Pestwelle Europa verließ, waren ihr fast die Hälfte der Einwohner – geschätzte 20 bis 50 Millionen Menschen – zum Opfer gefallen.

Mittelalter
Hygiene frühe Neuzeit

Die Ansteckung mit Infektionskrankheiten in Krankenhäusern ist so alt wie die Einrichtung selbst. Zwar isolierte man in Würzburg schon Ende des 16. Jahrhunderts ansteckende Kranke auf eigenen Stationen von den anderen Patienten. Doch Quarantäne-Stationen waren noch lange nicht Standard.

Im 18. Jahrhundert begann man, heilbare von unheilbaren Kranken zu trennen. Oft wurden sogar nur noch heilbare Patienten aufgenommen. Doch auch die augenscheinlich Heilbaren verstarben oft in den Kliniken, weil sich ihre Wunden infizierten.

Durch mangelnde Hygiene, ungewaschene Instrumente und verschmutztes Verbandsmaterial konnten sich Keime ungehemmt verbreiteten.

 

Frühe Neuzeit
Hygiene Händewaschen Krankenhaushygiene

Besonders besorgniserregend war die Müttersterblichkeit, die bis Mitte des 19. Jahrhunderts in Europa ihren Höhepunkt erreichte.

Ignaz Phillip Semmelweis, der 1846 in einer Wiener Geburtsklinik als Assistenzarzt arbeitete, gab sich mit der Diagnose "Kindbettfieber" nicht zufrieden.

Aufgrund seiner genauen Beobachtungen machte er die Todesursache der Wöchnerinnen aus:

Sie infizierten sich während der Geburt durch die ungewaschenen Hände der Ärzte und Hebammen. Die Einführung der Handwaschung mit Chlorkalk 1847 senkte die Todesrate erheblich. Semmelweis wird zum "Retter der Mütter".

Spätere Neuzeit
Cholera Hamburg 19tes Jahrhundert

Auch die Städte der Neuzeit waren nicht vor Seuchen sicher. 1892 brach in Hamburg eine Cholera-Epidemie aus. Bis zu 1000 Cholerafälle wurden pro Tag gemeldet.

Erst der Einsatz von Desinfektionsmitteln, mit denen Kolonnen durch die Straßen der betroffenen Stadtteile ziehen, kann die Epidemie eindämmen. Wenig später, Anfang des 20. Jahrhunderts, ist es eine weitere ansteckende Krankheit, die Europa verunsichert: die Tuberkulose.

Zwischen 1900 und 1940 sterben weltweit mehr Menschen an der Atemwegserkrankung als an allen anderen Infektionskrankheiten.

Erst dem Mediziner Robert Koch gelang es, den Erreger zu isolieren. Bis dahin versuchten die Ärzte, die Patienten mit Hygienemaßnahmen, frischer Luft und Ruhe zu heilen.

Heute ist die Tuberkulose heilbar und galt – wie viele Seuchen – lange Zeit als weitgehend ausgerottet. Es zeigt sich jedoch, dass sie in Gebieten mit niedrigen Hygienestandards inzwischen zurückkommt.

19tes Jahrhundert
Corona SARS-CoV-2

Im Dezember 2019 bricht in der chinesischen Millionenmetropole Wuhan eine bis dahin unbekannte Lungenkrankheit aus. Auslöser ist ein neuartiges Coronavirus mit dem Namen SARS-CoV-2, das auf einem Tiermarkt der Stadt erstmals aufgetreten ist. Ende März – nur drei Monate später – hat sich das neuartige Virus auf der ganzen Welt ausgebreitet. Aus der Epidemie ist eine Pandemie geworden.

Im Verlauf der kommenden Monate zeigt sich, welche Maßnahmen bei der Eindämmung des Virus  helfen. Staaten, die sich an die Empfehlungen der Wissenschaftler halten, kommen vergleichsweise glimpflich davon – unter ihnen auch Deutschland.

Anders das Bild in Ländern wie den USA, Großbritannien oder Brasilien. Hier steigen die Erkrankungen und die Todesfälle sprunghaft an, da die Politik das Problem zunächst ignoriert. Im August sind weltweit über 20 Millionen Menschen mit SARS-CoV-2 infiziert, ein Viertel davon allein in den USA.

COVID-19 ist keine reine Lungenkrankheit. Das Virus greift auch Organe wie Nieren, Herz und Gehirn an. Auch zu den Übertragungswegen gibt es immer wieder neue Erkenntnisse: Die Ansteckung mit Viren, die sich über Tröpfchen verbreiten oder über Aerosole in der Luft. 

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