• Krankheitsbilder vermeiden durch desinfizieren mit H2O2 Vernebelung mit dem GRUENHEIM GHS2

Krankheitsbilder

  • In Abhängigkeit davon wo sich im menschlichen Körper eine Infektion ausbreitet, kommt es zu unterschiedlichen Anzeichen für eine Erkrankung.

    An dieser Stelle haben für Sie zusammengefasst, wodurch verschiedene Krankheitsbilder verursacht werden, welche Krankheitszeichen typisch sind und was Sie unternehmen sollten, um gesund zu werden und einer Weiterverbreitung vorzubeugen.

Atemwegsinfektionen Corona Covid 19
Atemwegsinfektion

Bei Atemwegsinfektionen wie Erkältungen, akute Bronchitis oder echte Grippe, wie zum Beispiel Covid 19, befallen Erreger die Schleimhäute der Atemwege.

Diese Erkrankungen sind sehr häufig. Gerade Kinder bekommen es im Durchschnitt rund sechsmal im Jahr. Aber auch Erwachsene erkranken meist zwei- bis viermal jährlich.

Besonders im Herbst und im Winter sind unzählige Viren im Umlauf, welche unterschiedliche Atemwegsinfektionen auslösen können.

Ursachen für Atemwegsinfektionen

Die Ursache für eine einfache Erkältung, oder auch grippaler Infekt genannt, sind Atemwegsviren oder „respiratorische Viren“. Eine echte Grippe wird von Influenzaviren ausgelöst, was eine ernsthafte Erkrankung darstellt.

Bei beiden Infektionen wird die Schleimhaut der Atemwegsorgane geschädigt, so dass zudem Bakterien der eigenen Schleimhautflora eindringen und sich vermehren können.

So kann sich eine einfache virale Erkältung, abhängig von der Art der Bakterien, in eine Nebenhöhlenentzündung, eine Bronchitis oder gar eine Lungenentzündung entwickeln. Auch die echte Grippe nimmt bei einer solchen zusätzlichen bakteriellen Infektion („Sekundärinfektion“) einen schwereren Verlauf.

Bakterielle Infektionen wie z.B. eitrige Angina, Scharlach, Keuchhusten oder Tuberkulose sind ansteckende Erkrankungen, die sich ohne Vorschädigung durch Viren ereignen, und in der Regel von anderen Personen übertragen werden.

Krankheitsbild der Atemwegsinfektion

Typische Atemwegsinfektionen wie eine Erkältung oder eine akute Bronchitis entwickeln sich meist über mehrere Tage. Zu Beginn fühlt man sich abgeschlagen, der Hals kratzt und schmerzt, die Nase ist verstopft oder beginnt zu laufen. Dazu kommen gelegentlich Kopfschmerzen und leichtes Fieber. Wenn die tiefen Atemwege zum Beispiel bei einer Bronchitis befallen werden, entwickelt sich auch Husten.

Eine echte Grippe oder Influenza verläuft schwerer. Sie beginnt plötzlich mit hohem Fieber, Halsschmerzen und einem trockenen Husten sowie Muskel-, Glieder-, Rücken- oder Kopfschmerzen. Die Erkrankten fühlen sich sehr schwach. Oft kommen Schweißausbrüche, Luftnot und manchmal zudem noch Übelkeit und Durchfall dazu.

Auch die meisten bakteriellen Infektionen kündigen sich mit hohem Fieber an. Starke Halsschmerzen und hohes Fieber können Anzeichen einer eitrigen Angina sein; bei Keuchhusten sind Hustenattacken typisch.

In der Regel sind Atemwegsinfektionen wie eine Erkältung, Bronchitis oder Grippe nach ein bis zwei Wochen überstanden.

Wann ist ärztliche Hilfe notwendig?

Wenn die Krankheitszeichen plötzlich einsetzen und das Allgemeinbefinden schwer beeinträchtigen, ist es ratsam direkt eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen.

Besonders bei anhaltend hohem Fieber sollte spätestens ab dem dritten Erkrankungstag eine Arztpraxis aufgesucht werden.

Bei Säuglingen, Senioren oder Menschen mit einer geschwächten Immunabwehr verlaufen Krankheiten oft schwerer. Auch wer chronisch krank ist oder regelmäßigen Kontakt zu Menschen mit einem erhöhten Risiko hat, sollte Beschwerden sicherheitshalber ärztlich abklären lassen.

Was sollten Erkrankte beachten?

Erkrankte sollten sehr auf Luft und Raum Hygiene achten, um andere nicht anzustecken. Das bedeutet vor allem regelmäßig und gründlich die Hände zu waschen, und sich beim Husten und Niesen abwenden. Anstatt in die Hand zu husten, ist es besser die Armbeuge zu nehmen, damit die Krankheitserreger nicht so leicht weiter gegeben werden. Abstand halten und möglichst wenig Kontakt zu Anderen verringert die Gefahr einer Ansteckung zusätzlich.

Bei Atemwegsinfektionen werden meist nur die Krankheitszeichen behandelt, beispielsweise durch fiebersenkende oder schleimlösende Mittel sowie durch abschwellende Nasentropfen. Da viele Atemwegsinfektionen von Viren ausgelöst werden, sind Antibiotika unwirksam.

Erst wenn Anzeichen für eine bakterielle Infektion auftreten, wird Ihr Arzt oder Ärztin gegebenenfalls Antibiotika verordnen. Solche Anzeichen können ein anhaltendes hohes Fieber >38,5°C, eitriges Nasensekret oder Husten mit eitrigem Auswurf sein. Nehmen Sie Antibiotika stets über die gesamte verordnete Dauer in der entsprechenden Dosierung ein, selbst wenn die Krankheitszeichen bereits abgeklungen sind. Ansonsten können die Erreger widerstandsfähig  („resistent“) gegen das Antibiotikum werden. Und die Infektion kann erneut aufflammen.

Atemwegsinfektionen
Magen-Darm-Infektion vorbeugen mit H2O2 Desinfektion Trockendampf
Magen-Darm-Infektion

Magen-Darm-Infektionen kündigen sich in der Regel mit Übelkeit, Durchfall und Erbrechen an. Meist kommen die Beschwerden genauso schnell wie sie wieder gehen.

Diese Infektionen – auch Gastroenteritis genannt – gehören weltweit mit Abstand zu den häufigsten Infektionskrankheiten. Fast jeder Mensch erkrankt im Laufe seines Lebens zumindest einmal an einem Brechdurchfall. Oft sogar mehrmals.

Entsprechend sind Magen-Darm-Infektionen zusammen mit bakteriellen Lebensmittelvergiftungen auch Spitzenreiter bei den Beweggründen, eine Arztpraxis aufzusuchen.

Ursachen für Magen-Darm-Infektionen

Brechdurchfälle werden sowohl durch Viren als auch durch Bakterien verursacht, selten durch Parasiten.

Insbesondere Noroviren und Rotaviren sind für einen Großteil der Magen-Darm-Infektionen verantwortlich. Zu den bekanntesten Bakterien gehören Salmonellen, Campylobacter oder Escherichia Coli - Spezies wie z. B. Enterohämorrhagische Escherichia Coli, kurz EHEC.

Sie haben in der Vergangenheit bereits viele Krankheitswellen ausgelöst. Brechdurchfälle durch Lebensmittelvergiftungen werden vor allem durch Staphylokokken verursacht. Die Bakterien produzieren Giftstoffe, sogenannte Toxine, die dann die Erkrankung hervorrufen.

Krankheitsbild der Magen-Darm-Infektion

Das Ausmaß der Beschwerden ist je nach Erregertyp und Zustand der Körperabwehr unterschiedlich. Die Erreger brauchen auch vom Ansteckungszeitpunkt unterschiedlich lange, um Beschwerden auszulösen. Das kann je nach Erreger zwischen einigen Stunden bis zu einigen Tagen dauern.

Meist fängt die Erkrankung mit Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall an. Die Durchfälle können wässrig, blutig oder schleimig und von starken Blähungen begleitet sein. Der Erkrankte fühlt sich schlapp – gelegentlich kommt noch Fieber hinzu.

Durch den Flüssigkeitsverlust entsteht unter Umständen Schwindel oder ein ausgeprägtes Schwächegefühl. Normalerweise klingen die Beschwerden nach einigen Tagen wieder vollständig ab.

Wann ist ärztliche Hilfe notwendig?

Bei Senioren oder Menschen mit geschwächter Immunabwehr können Brechdurchfälle schwer verlaufen. Das gilt auch für Säuglinge und Kleinkinder. Sie reagieren auch besonders empfindlich auf den Flüssigkeitsmangel, der durch häufiges Erbrechen und anhaltenden Durchfall verursacht wird. Deshalb sollten diese Risikopatienten eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen.

Es können Kreislaufprobleme bis zum Kollaps auftreten und in sehr schweren Fällen droht sogar Nierenversagen. Bei schweren Verläufen muss der Flüssigkeitsverlust durch Infusionen ausgeglichen werden.

Auch für ansonsten gesunde Erwachsene gilt: wenn starke Kreislaufprobleme auftreten oder Muskelkrämpfe, Schläfrigkeit oder Verwirrtheit sowie hohes Fieber, sollte in jedem Fall eine Ärztin oder Arzt zu Rate gezogen werden. Das gleiche gilt für den Fall, dass Blut im Stuhl auftritt oder dass der Brechdurchfall länger als drei Tage anhält.

Was sollten Erkrankte beachten?

Besonders wichtig ist es, den Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust auszugleichen. Das bedeutet: viel trinken! Vor allem leicht gesalzenen Tee oder Brühe in kleinen Schlucken, um ein erneutes Erbrechen zu vermeiden. Feste Nahrung sollte erst nach dem Ende des Erbrechens dazu kommen. Gut geeignet sind Salzstangen, Zwieback, gekochte Haferflocken und andere gut verträgliche Lebensmittel wie zerdrückte Banane oder Möhrenbrei. Mit dem Durchfall scheidet der Patient Erreger und Gifte aus, deshalb sind stopfende Lebensmittel oder Medikamente nicht sinnvoll, sie können unter Umständen den Krankheitsverlauf sogar verlängern.

Hausmittel wie ein warmes Kirschkernkissen oder eine Wärmflasche helfen meist gut gegen Bauchschmerzen.

Um andere nicht anzustecken, sollten Erkrankte oft und gründlich die Hände waschen und den Kontakt zu anderen Menschen einschränken. Nach Möglichkeit sollten auch Toilette und Schlafraum während der akuten Krankheitsphase getrennt von den Gesunden benutzt werden.

Hilfreich ist hier die Desinfektionsreinigung mit dem GRUENHEIM GHS2 zur Desinfektion mit 170° Trockendampf.

Wichtig ist, die Räume häufig zu lüften. Erbrochenes oder Stuhlreste müssen schnell beseitigt werden, am besten Handschuhe bei der Reinigung tragen.

Erkrankte sollten keine Speisen für andere zubereiten.

Bettwäsche, Handtücher und Waschlappen des Patienten sollten bei mindestens 60° Celsius gewaschen werden. Auch für das Geschirr ist die höchste Waschtemperatur im Geschirrspüler angeraten.

Magen-Darm-Infektionen
Augeninfektion H2O2 Desinfektion Trockendampf
Augeninfektion

Das Auge hat verschiedene Schutzmechanismen vor Krankheitserregern. Durch den Lidschlag wird zum Beispiel die Tränenflüssigkeit wie durch einen Scheibenwischer auf der Hornhaut verteilt. Auf diese Weise werden Fremdkörper einfach aus dem Auge „gewischt“.

Dennoch überwinden immer wieder Krankheitserreger die Schutzmechanismen und das Auge reagiert mit einer Infektion. Die Bindehautentzündung – auch Konjunktivitis genannt - gehört zu den häufigsten Infektionen des Auges. Dabei juckt das Auge, es tränt und ist gerötet.

Manchmal gesellt sich eine Augenentzündung auch zu einem grippalen Infekt. Das Auge rötet sich dann, wenn die Nase bereits läuft. Schuld an einer Konjunktivitis kann aber auch eine Allergie oder eine mechanische Reizung des Auges sein. Durch starkes UV-Licht im Solarium, die sogenannte „Schneeblindheit“, Staub, Fremdkörper oder Chemikalien kann das Auge ebenfalls irritiert werden. Diese Augenreizung ist aber im Gegensatz zu infektiösen Augenerkrankungen nicht ansteckend.

Ursachen für Augeninfektionen

In den allermeisten Fällen sind Viren die Auslöser. Viele Viren, die uns krank machen können, kommen als Auslöser für Bindehautentzündungen infrage. Allen voran Adenoviren, die eine hoch ansteckende Bindehautentzündung – die sogenannte Augengrippe – verursachen. Sie können zu einer regelrechten Ausbruchswelle führen.

Auch Masernviren verursachen neben vielen anderen Beschwerden häufig begleitende Bindehautentzündungen. Doch nicht nur Viren, auch Bakterien lösen eine Konjunktivitis aus.

Befallen Bakterien wie Staphylokokken oder Streptokokken das Auge, sondert es eitrigen gelblichen Schleim ab. Meist betrifft es beide Augen – eine bakterielle Konjunktivitis ist ansteckend. Sehr viel seltener sind Pilze wie Candida und Aspergillus oder die Verursacher.

Krankheitsbild der Augeninfektion

Typische Beschwerden einer Bindehautentzündung sind eine Rötung des Auges und gelegentlich eine Schwellung des Lides. Durch ein Fremdkörpergefühl juckt und brennt das Auge, der Drang ist groß daran zu reiben.

Die Ursache für die Rötung ist eine Weitstellung der Gefäße und eine vermehrte Durchblutung. Selten kommt es auch zu einer Einblutung unter der Bindehaut. Es bildet sich ein Sekret, das erst wässrig ist und später schleimig gelblich wird. Am Morgen ist das Auge deshalb oft verklebt und lässt sich schlecht öffnen.

Verursachen Bakterien die Entzündung, dann bildet sich gelblicher Eiter. Oft schwimmen kleine Schleimfäden im Auge, was die Sicht irritiert. Wenn sich kleine Hornhauttrübungen bilden, ist die Sehfähigkeit zusätzlich beeinträchtigt. In seltenen Fällen geht die Entzündung auch auf die Hornhaut über. Nach ein bis zwei Wochen bilden sich die Beschwerden in der Regel zurück.

Wann ist ärztliche Hilfe notwendig?

Wenn der Verdacht auf eine Bindehautentzündung besteht, ist es immer sinnvoll zu einer Augenärztin oder einem Augenarzt zu gehen. Versuchen Sie keine Eigentherapie! Denn hinter den Beschwerden können sich auch ernsthaftere Krankheiten verbergen.

Vor allem wenn die Sehkraft sich verschlechtert, das Auge sehr lichtempfindlich ist und zudem starke Kopfschmerzen mit Übelkeit auftreten, sollte dies ärztlich abgeklärt werden.

Wird die Bindehautentzündung durch Viren ausgelöst, können nur die Krankheitszeichen behandelt werden. Ein wirksames Mittel gezielt gegen die Viren gibt es nicht. Oft wird das Auge nicht nur von Viren, sondern auch noch von Bakterien befallen.

Zum Schutz vor dieser Komplikation verschreiben Augenärztinnen und Ärzte häufig vorsorglich antibiotische Tropfen oder Salben. Denn Infektionen, die durch Bakterien ausgelöst werden, können mit Antibiotika behandelt werden.

Was sollten Erkrankte beachten?

Um andere nicht anzustecken, sollten Erkrankte sehr auf Hygiene achten und den Kontakt zu anderen Menschen möglichst einschränken. Vermeiden Sie eine Berührung des befallenen Auges.

Waschen Sie sofort gründlich die Hände mit Seife, wenn Sie das Auge berührt haben – zum Beispiel um Augentropfen einzuträufeln. Werfen Sie Taschentücher, mit denen Sie das Auge berührt haben, direkt weg und verwenden Sie beim nächsten Mal ein frisches Taschentuch.

Halten Sie Abstand zu einem Erkrankten, um eine Ansteckung durch direkten Kontakt zu vermeiden. Gegenstände wie Waschlappen, Handtücher und Kopfkissen sollten strikt getrennt benutzt werden.

Ganz wichtig: Augentropfen oder Pipetten niemals tauschen oder teilen, besonders mit Erkrankten. Das gilt auch für Gegenstände, die mit dem Auge in Berührung kommen, wie etwa Kameras, Kaleidoskope oder Kosmetikartikel.

Augeninfektion
Hautinfektion Trockendampf H2O2 Desinfektion Fusspilz
Hautinfektion

Unsere Haut ist wie ein Schutzschild von einer Vielzahl von Bakterien und Pilzen besiedelt. Diese Kleinstlebewesen sind Bestandteil der natürlichen Hautflora. Ist die Haut jedoch verletzt oder unser Immunsystem angegriffen, können Bakterien und Pilze zu Angreifern werden. Denn nun können die Kleinstlebewesen in tiefere Hautschichten eindringen und eine Infektion verursachen. So werden aus hilfreichen Bewohnern der Haut Schädlinge.

Doch nicht nur unsere eigenen Bakterien können zu einer Hautinfektion führen. Es gibt eine Reihe von Krankheitserregern wie Viren, Parasiten, Bakterien oder Pilze, die für uns nicht nützlich sind, sondern ausschließlich Krankheiten verursachen. Je nach Keim reagiert die Haut dann zum Beispiel mit Rötung, Ausschlag oder Bläschen.

Ursachen für Hautinfektionen

In den allermeisten Fällen sind Bakterien oder Pilze die Auslöser für Hautinfektionen, seltener Viren oder Parasiten. Eine Ausnahme bildet der Lippenherpes, der durch Viren verursacht wird und recht häufig ist. Er bildet typischerweise Bläschen an den Lippen.

Die häufigste Pilzerkrankung beim Menschen ist der Fußpilz – eine Hautinfektion, die sehr lästig sein kann, aber im Grunde zumeist harmlos ist. Bakterien wie Streptokokken können beispielsweise in die durch den Fusspilz verursachten kleinen Hautverletzungen eindringen und so eitrige Entzündungen auslösen.

Furunkel dagegen entstehen meist durch entzündete Haarfollikel, die ein Bakterium namens Staphyloccocus Aureus hervorruft. Das Bakterium verursacht auch die klassische Nagelbettentzündung. Ist die körpereigene Abwehr geschwächt, können zum Beispiel Vertreter von Corynebakterien eine oberflächliche Entzündung der Haut verursachen. Sie sind Bestandteil der natürlichen Hautflora.

Krankheitsbild der Hautinfektion

Je nach Erreger bilden sich unterschiedliche Veränderungen auf der Haut. Zum Beispiel entstehen  juckende oder schmerzende Bläschen, Furunkel, Flechten oder Geschwüre. Neben Schuppungen und Ausschlägen kommen häufig Rötungen und Schwellungen vor.

Die Krankheitsbeschwerden sind abhängig von der Größe und Tiefe der Entzündung. Bei der sogenannten Phlegmone breitet sich zum Beispiel eine eitrige Entzündung tief im Bindegewebe aus, welche zur Zerstörung vom umliegenden Gewebe und zu bleibenden Schäden führen kann. 

In schwereren Fällen können Hautinfektionen mit einem ausgeprägtem Krankheitsgefühl und hohem Fieber einhergehen. Es kann sogar zu einem lebensbedrohlichen Zustand durch Keimverschleppung in die Blutbahn, der sogenannten Blutvergiftung (Sepsis) kommen.

Wann ist ärztliche Hilfe notwendig?

Eine Ärztin oder Arzt sollte aufgesucht werden, sobald sich  mehrere der klassischen Zeichen einer Entzündung zeigen. Diese sind Schwellung, Rötung, Überwärmung, Schmerzen und Funktionsverlust des entzündeten Gebietes. Eine ärztliche Behandlung ist nötig, wenn sich Rötungen und Schwellungen auf der Haut zeigen, die sich rasch ausbreiten. Das gleiche gilt für Blasen oder Eiterpusteln.

Ebenfalls ein Grund zu einer Ärztin oder einem Arzt zu gehen, ist eine Hautveränderung, die mit Beschwerden wie Fieber und Schüttelfrost einhergeht - oder mit starken Schmerzen sowie nach Veränderungen an der Einstichstelle einer Spritze oder Infusion. Ein Warnsignal ist auch eine weiße oder bläulich-dunkle Verfärbung der betroffenen Stelle. In diesem Fall kann die Durchblutung beeinträchtigt sein, was zum Absterben von Gewebe führen kann.

Sobald eine Entzündung mit einem deutlichen Krankheitsgefühl und Fieber oder Schüttelfrost einhergeht, ist Eile geboten! Es kann sich in diesem Fall um eine lebensbedrohliche Blutvergiftung handeln.

In der Regel können Hautinfektionen durch entzündungshemmende Salben oder Umschläge behandelt werden. Sind Bakterien im Spiel kommen gegebenenfalls auch Antibiotika zum Einsatz. Für die Behandlung von Pilzerkrankungen stehen pilzhemmende Mittel, sogenannte Antimykotika, zur Verfügung.

Wichtig ist, dass die Behandlung genau nach Anordnung des behandelnden Arztes oder Ärztin durchgeführt wird, damit sich keine Unempflindlichkeit der Erreger, sogenannten Resistenzen, gegen das Behandlungsmittel bilden. Dadurch können Rückfälle  oder bleibende Schäden vermieden werden.

Was sollten Erkrankte beachten?

Um andere nicht anzustecken, sollten Erkrankte auf Hygiene achten. Dazu gehört regelmäßiges und gründliches Händewaschen, vor allem nach einer Behandlung oder Berührung der betroffenen Hautstelle. Hilfreich ist auch die befallene Hautpartie trocken zu halten – zum Beispiel durch das Tragen von luftdurchlässiger Kleidung.

Da gerade kleine Kinder, Schwangere und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem wie zum Beispiel Krebspatienten, Chemotherapiepatienten und ältere  Menschen insgesamt sehr anfällig für Infektionskrankheiten sind, sollten diese den Kontakt zu Erkrankten meiden, solange die Erkrankung anhält.

Kleine Hautverletzungen sollten am besten mit einem Pflaster oder Wundverband abdeckt werden. Das schützt gleich doppelt: Zum einen wird die Wunde vor einer Infektion geschützt. Und zum anderen wird verhindert, dass sich jemand anderes durch direkten Hautkontakt ansteckt.

Das ist vor allem wichtig, wenn die Verletzung eitrig entzündet ist. Vor und nach jedem Verbandswechsel müssen deshalb die Hände gründlich mit Wasser und Seife gewaschen werden. Handtücher und Waschlappen sollten strikt getrennt benutzt werden und heiß gewaschen werden.

Hautinfektionen können stark jucken. Trotzdem gilt: Nicht kratzen! Achten Sie bei Hautinfektionen- vor allem bei Kindern - grundsätzlich auf kurze, saubere Fingernägel. Genauso sollten eiternde Furunkel oder Abszesse nicht ausgedrückt werden, da das Ausdrücken und Verwischen von Eiter eine Ausbreitung der Hautkrankheit auf andere Körperstellen oder sogar in den Blutkreislauf sowie auf andere Menschen begünstigt.

Generell erhöhen Übergewicht, ungesunde Ernährung, starker Nikotin- oder Alkoholkonsum oder chronische Erkrankungen wie Diabetes das Risiko für eine Hautinfektion. Durch eine Schwächung der Abwehrlage haben Erreger leichteres Spiel.

Auch mangelnde Körperhygiene kann genauso zum Risikofaktor werden wie übertriebenes Waschen, durch das der Säureschutzmantel der Haut verringert wird. Wichtig ist zudem eine gute Hautpflege mit gut verträglichen Hautcremes oder Lotionen, denn rissige und trockene Haut bietet eine gute Eintrittspforte für Erreger.

Hautinfektion

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